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Wir fordern die Zurich Versicherung Gruppe auf, ihre Versicherungsdienstleistungen für jegliche Projekte zu beenden, die die Öl- und Gasförderung ausweiten oder von einer solchen Ausweitung abhängen. Ausserdem fordern wir Sie auf, die Versicherungsdienstleistungen für bestehende Operationen in einem Zeitrahmen auslaufen zu lassen, der mit dem 1,5°C-Pfad des IPCC übereinstimmt. [1]

 

Die Verbrennung von Öl und Gas ist für 55 % aller Kohlenstoffemissionen verantwortlich*. Der 1,5°C-Bericht des IPCC stellte 2018 fest, dass ohne massiven Einsatz von Technologien, die derzeit nicht existieren, im Kohlenstoffbudget kein Platz für neue Öl- und Gasprojekte ist. Bestehende Öl- und Gasbetriebe müssen ebenfalls mit der Zeit auslaufen. Die globale Öl- und Gasproduktion muss bis 2030 um 4 % bzw. 3 % zurückgehen, um mit einem 1,5°C-Pfad vereinbar zu sein. [2]

 

Zurich gehörte zu den ersten Versicherern, die 2017 die Kohleversicherung einschränkten, und lehnte es im vergangenen Juni ab, ihre Deckung für die umstrittene Trans Mountain Teersand-Pipeline zu erneuern. Zurich war ebenfalls der erste Versicherer, der eine Selbstverpflichtung zur Begrenzung des durchschnittlichen globalen Temperaturanstiegs auf 1,5°C bis 2030 unterzeichnete. Wir begrüssen diese Errungenschaften und Verpflichtungen.

 

Als professionelle Risikomanager und als Teil ihres Engagement für einen 1,5°C-Pfad muss die Zurich Group deshalb eine aktive Rolle dabei spielen, die Ausweitung der Öl- und Gasförderung zu beenden und bestehende Öl- und Gasbetriebe im Laufe der Zeit auslaufen zu lassen.

 

 

*ohne Berücksichtigung von Landnutzungsänderungen, für die keine aktuellen Daten vorliegen. 

 

[1] IPCC, Global Warming of 1.5 ºC. Special Report, October 2018

[2] Stockholm Environment Institute et al, The Production Gap, December 2020

 

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